Physiotherapie

Mit Herrn Lucien Brepoels (Dipl. Physiotherapeut (NL), Physio-Coach) steht eine erfahrene Fachkraft für die leitende Funktion zur Verfügung. Unterstützt von ein erfahrenes und leistungsstarkes PhysioTeam bieten wir Ihnen die Leistungen der Physiotherapie wie folgt an.

Physiotherapie mit den Schwerpunkten:

  • Orthopädische-Krankheitsbilder
  • Chirurgische-/Postoperative Krankheitsbilder
  • Neurologische-Krankheitsbilder

Einzel-Krankengymnastik mit den Schwerpunkten:

  • Manuelle Therapie
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Sportphysiotherapie
  • McKenzie
  • PNF/NDT
  • Mulligan Konzept
  • Cyriax und Hock-Schmerztherapie
  • Beckenbodengymnastik
  • Kinesiotaping
  • Cranio-Mandibuläre -Dysfunktion (CMD)
  • Massagen (ua. Klassische-, Bindegewebs-, Fußreflexzone-, Entspannungsmassage)

Gruppen-Krankengymnastik:

  • KG-Geräte

Passive Anwendungen:

  • Fango-Packungen
  • Heißluft
  • Elektrotherapie
  • Ultraschall
  • Cryo (Eis)-Packungen

Wir bieten auch Hausbesuche an und können alle Kassen- und Privatpatienten bedienen.

Bei dem Begriff „Physiotherapie“ handelt es sich um den Oberbegriff, der alle aktiven und passiven Therapieformen umfasst. Dies wird aus der Ausbildungszielbeschreibung des MPhG (§§ 3 u. 8) deutlich. Unter dem Oberbegriff  Physiotherapie findet sich daher einerseits die Krankengymnastik*, die dem Physiotherapeuten vorbehalten ist sowie andererseits die physikalische Therapie, also das Berufsfeld, in dem Physiotherapeuten und Masseure gleichberechtigt nebeneinander tätig werden. Die physikalische Therapie ihrerseits untergliedert sich in die Bereiche Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie sowie Thermotherapie.

Physiotherapie (engl. physiotherapy) umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie (engl. kinesitherapy; therapeutic exercises) sowie die physikalische Therapie (physical therapy). Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive - z.B. durch den Therapeuten geführte - und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen. Physiotherapie findet Anwendung in vielfältigen Bereichen von Prävention, Therapie und Rehabilitation sowohl in der ambulanten Versorgung als auch in teilstationären und stationären Einrichtungen. Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen oder operativen Therapie.

*Der Begriff „Krankengymnastik“ wird den modernen Anforderungen physiotherapeutischer Verfahren inzwischen nicht mehr gerecht, weil nicht nur „Kranke“ die Leistungen in Anspruch nehmen und „Gymnastik“ als Leibes- und Körperübung die verwendete Methodenvielfalt sehr einschränken würde.
Inzwischen hat sich das Berufsfeld weiterentwickelt, das erweiterte Verständnis lässt sich in der Bewegungstherapie zum Ausdruck bringen. Bewegungstherapie bildet die Hauptaufgabe der Physiotherapie. Sie ist ein dynamischer Prozess, der sich an die Steigerung der Belastbarkeit im Verlauf des Heilungsprozesses anpasst.

  1. Linderung von Schmerz
  2. Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung
  3. Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit
  4. Erhaltung und Verbesserung der Koordination
  5. Erhaltung und Verbesserung der Kraft
  6. Erhaltung und Verbesserung der Ausdauer
Die Zielbereiche stehen nicht alleine, sondern beeinflussen sich wechselseitig.

Physiotherapeuten sind aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Sie arbeiten insbesondere in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und in Physiotherapiepraxen.

Grundlage für eine Behandlung ist die ärztliche Diagnose und damit verbunden deren Verordnung, denn Physiotherapie ist ein Heilmittel im medizinischen Sinne. Bevor die Therapie beginnt, erstellen Physiotherapeuten einen Behandlungsplan, der individuell auf den Patienten zugeschnitten ist. Dieser Plan wird vom Physiotherapeuten regelmäßig überprüft und gegebenenfalls korrigiert, beziehungsweise angepasst.

Ein besonderes Merkmal der Physiotherapie ist die persönliche Begegnung zwischen Patient und Physiotherapeuten während der Behandlung. Dabei sind nicht nur das theoretische Fachwissen und das praktische Können der Physiotherapeuten entscheidend für den Erfolg. Ausschlaggebend ist auch die aktive und eigenverantwortliche Mitarbeit des Patienten.

Die drei wichtigsten Einsatzbereiche der Physiotherapie sind:
  • Prävention: (Vorbeugen)Vorbeugung der Entsstehung von Erkrankungen (sogenannte Primärprävention) oder Vorbeugung der Wiederkehr einer gleichartigen Erkrankung (Sekundärprävention)
  • Therapie: (Behandlung) Früh- und Langzeitbehandlung akuter und chronischer Erkrankungen, unterstützend zu anderen Behandlungsmaßnahmen bei akuten Erkrankungen. Verbesserung der Lebensqualität in höherem Alter
  • Rehabilitation: Maßnahmen zur Wiederherstellung von Fähigkeiten, die es ermöglichen, trotz körperlicher Beeinträchtigung am täglichen Leben teilzunehmen. Ausgleichen oder Mindern von Funktionseinbußen, Verbesserung der Lebensqualität
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Schritt 1: Suchen Sie einen Arzt auf:  

Wenn Sie Beschwerden haben, kann Ihnen Ihr Arzt zur unterstützenden Krankheitsbehandlung Physiotherapie verordnen. Basis für die Verordnung ist der sogenannte "Heilmittelkatalog". In diesem Katalog ist aufgeführt, welche Verordnung bei welchem Leiden innerhalb der Physiotherapie als sinnvoll und wirtschaftlich gilt. Hier ist auch festgelegt, wie viele Behandlungen notwendig sind. Benötigen Sie weitere Behandlungssitzungen, kann Ihr Arzt – medizinisch begründet – zusätzliche Behandlungen verordnen.

Schritt 2: Wählen Sie den richtigen Physiotherapeuten:

Suchen Sie sich einen Physiotherapeuten in Ihrer Nähe.

Schritt 3: Erhalten Sie Ihren Behandlungsplan:    

Bei Ihrem ersten Besuch beim Physiotherapeuten erfolgt in der Regel zuerst ein Gespräch über die Erkrankung und eine genaue physiotherapeutische Untersuchung (Befund), aus der sich dann die aktiven oder passiven Behandlungsmethoden ergeben.

Schritt 4: Physiotherapie – Wie teuer ist das eigentlich?  

Als GKV-Versicherter zahlen Sie für jede Verordnung einen Eigenanteil. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder fragen Sie uns.

Physiotherapeuten sind wahre "Allround-Talente". Denn das Einsatzgebiet der Physiotherapie in der Medizin ist sehr groß. Von der Orthopädie über die Neurologie bis hin zur Psychiatrie: In fast jeder medizinischen Fachrichtung wird die Physiotherapie eingesetzt. So nimmt Physiotherapie einen unverzichtbaren Stellenwert in der Gesundheitsversorgung ein, insbesondere in folgenden  Anwendungsgebieten:

Prävention:
  • Vorbeugen von Fehlhaltungen
  • Vermeiden von Volkskrankheiten oder Berufskrankheiten
  • Schulen von Risikopatienten
Therapie:
  • Orthopädische Erkrankungen:
    Hierzu zählen: Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Wirbelsäulenerkrankungen, Rückenleiden, Fehlstellungen, etc.
  • Rheumatische Erkrankungen:
    Hierzu zählen: Polyarthrose, Morbus Bechterew, etc.
  • Innere Erkrankungen:
    Hierzu zählen: Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Atemwegserkrankungen, etc.
  • Neurologische Erkrankungen: Hierzu zählen: Schlaganfall, Polyneuropathie, Parkinson-Krankheit, etc.
  • Traumatologie:
    Hierzu zählen: Frakturen, Einsatz künstlichem Gelenk, Amputation, Muskel- und Sehnenriss, etc.
  • Geriatrie:
    Hierzu zählt: Kräftigung und Stabilisierung multimorbider Patienten, Einüben täglicher Bewegungsabläufe, Sturz-Prävention, richtiger Umgang mit Hilfsmitteln, etc.
  • Gynäkologie:
    Hierzu zählen: Schwangerschaftsgymnastik, Rückbildungsgymnastik, Beckenbodentraining, etc.
  • Rehabilitation:
    Hierzu zählen: Behandlung nach Unfällen oder langfristigen Erkrankungen, Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit, Rückführung zum Beruf, etc.
Physiotherapie